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AndersART


Kultur vom Rande aus der Heimat 2009

2009 veranstaltet "Kultur vom Rande" (Kulturarbeit unabhängig von Behinderung und Benachteiligung) kein internationales Festival, sondern ein Theatertreffen für Baden-Württemberg. Unter dem Motto "Theater kreuz und quer" steht Reutlingen vom 18. bis 20. Juni 2009 ganz im Zeichen des integrativen Theaters.

Theaterarbeit mit Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Handicaps hat in Baden-Württemberg schon an vielen Orten Tradition. Das Theatertreffen soll diese Arbeit sichtbar machen, unterschiedliche Erfahrungen und Kennenlernen ermöglichen. Mitglieder dieser Gruppen und Ensembles, aber auch Newcomer, Profis und Amateure sind eingeladen, sich Impulse zu holen und Vielfalt zu erfahren. Die Heimattage Baden-Württemberg bieten den Rahmen und die Kulisse für dieses Treffen besonderer Theatergruppen aus ganz Baden-Württemberg. Das Programm bietet drei Tage, in denen Theater, die mit Spielern und Spielerinnen mit Behinderung arbeiten, sich treffen, gemeinsam trainieren, ihre Arbeit und Produktionen vorstellen und professionelle Aufführungen kennen lernen.
www.kultur-vom-rande.de


Dokumentation: Kultur vom Rande 2005

Ein Fest für die Ohren - Festival auf DVD

Unter dem Titel „Vom Machen und Mitmachen, von Kunstwerken und Schauplätzen, von Menschen und Möglichkeiten“ ist eine Dokumentation über das Festival "Kultur vom Rande 2005" erschienen. Sie besteht aus einer Multi-Media-DVD und einem Faltblatt.

Ein stilisierter Stadtplan der Reutlinger Innenstadt lässt sich als Poster aufhängen und dient auf der DVD gleichzeitig als Navigation zu den Schauplätzen des Festivals. In Bild, Text und Ton vorgestellt werden dabei nicht nur die einzelnen Theatergruppen, Aufführungen, Workshops und Ausstellungen, sondern auch die am Festival beteiligten Reutlinger Institutionen und Unterstützer.

„Wir wollen mit dieser Dokumentation zeigen, wie vielfältig das Festival ist und wie es inzwischen in der ganzen Stadt verwurzelt ist“, erklärt Rosemarie Henes von der Initiative BAFF (Bildung, Aktion, Freizeit, Feste). „Gleichzeitig wollen wir jetzt schon ein wenig Vorfreude wecken auf das nächste Festival, das im Sommer 2008 stattfinden soll.“ Die Vorarbeiten für das nicht-kommerziell ausgerichtete Festival haben bereits begonnen.

Einzelexemplare gegen Voreinsendung eines für DVD-Versand geeigneten Rückumschlages (DIN B 5) mit 1,45 € Porto
Bezug: BAFF R. Henes, Alteburgstr.15, 72762 Reutlingen
mail: baff@lebenshilfe-reutlingen, www.kultur-vom-rande.de


Best-Practice-Modelle der Kulturarbeit mit Menschen mit Behinderung und Benachteiligung

Zwischen Profession und schulischer Förderung - jetzt auf CD-ROM

Kulturarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen ist ein selten dargestellter, großer Bereich mit teils außerordentlichen, künstlerisch engagierten und originellen Projekten. Die vorläufigen Ergebnisse einer qualitativen und interpretierenden Abfrage (Zeitraum 1998 - 2004) in verschiedenen Ländern Europas und an Sonderschulen in Baden-Württemberg liegen nun in Form einer CD-ROM vor.

Mit der Darstellung von Best-practice-Modellen hat das Forschungsprojekt der Fakultät für Sonderpädagogik vor allem Praktiker im Blick, die die vorhandenen Adressen zur Kontaktaufnahme und zum Informationsaustausch nutzen können. Für die Arbeit in professionellen Gruppen mit Menschen mit Behinderung enthält die CD-ROM unter dem Stichwort "Kultureller Bereich - andere Beispiele" jeweils europaweite "Landkarten" mit direkten Links zu verschiedensten Einrichtungen. Die CD-ROM setzt so unter Regie von Prof'in Elisabeth Braun und Katharina Witte (wiss. Mitarbeiterin) den Gedanken einer Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Kulturarbeit praktisch um.

Kontakt: Fakultät für Sonderpädagogik, Sekretariat Frau Tews, Postfach 2344, 72713 Reutlingen, Stichwort: CD Kulturarbeit. Schutzgebühr 10 Euro zzgl.Versand.


Projekterfahrungen der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg mit integrativen Kunstprojekten

ANDERSart
Unter dem Titel ANDERSart entwickelt die LKJ mit verschiedenen Kooperationspartnern Veranstaltungskonzepte und Praxisprojekte zur Zusammenarbeit von Künstler/innen und Kindern, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen. Im September 1998 entstanden so in einem Reutlinger Park mit Hilfe von sieben internationalen Künstlern Bauwerke für eine "Kunststadt".
Z um Trägerkreis von ANDERSart '98 gehörten neben der LKJ, die Lebenshilfe Reutlingen und die Gustav-Werner-Stiftung, sowie das Kulturamt der Stadt Reutlingen und die Freie Kunsthochschule / Kunstseminar Metzingen. Gefördert von der Stiftung Deutsche Jugendmarke.

Die Dokumenation "ANDERSart" ist beim LKJ-Projektbüro, Fon 0711-6364668
eMail: projektbuero@lkjbw.de für UKB EURO 6 erhältlich

 

Glashaus - Kulturelle Integration

BILDDas Glashaus - eine kulturelle Zukunftswerkstatt der LKJ BW mit zahlreichen Partnern will einen Impuls zur kulturellen Kooperation zwischen Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen mit und ohne Behinderung setzen.
Innerhalb von zwei Jahren wurde ein ehemaliges Gewächshaus, das “Glashaus”, im Gelände der ehemaligen Gartenschau in Reutlingen als gläsernes “Labor” für kulturelle Integration von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung. Künstler verschiedener Sparten wurden eingeladen, um im Glashaus ihr Quartier aufzuschlagen und das Haus für integrative Aktionen mit jungen Menschen zu nutzen. Die künstlerischen Angebote sollen anregen, sich mit der eigenen Person, den eigenen möglichen Ausdrucksformen und der alltäglichen Umwelt zu beschäftigen. Damit werden mit kulturellen Medien Teile der eigenen Biographie “durchsichtig” und für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht.

Das Glashaus-Projekt wird voraussichtlich im Sommer 2003 von einem Netzwerk „kulturelle Integration“ (BAFF, Falkultät für Sonderpädagogik, LKJ BW, vhs und Kulturamt der Stadt Reutlingen) fortgesetzt.
Informationen bei BAFF, Alteburgstr. 15, 72762 Reutlingen, Fon 07121-230710


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