{"id":4221,"date":"2018-05-22T12:43:18","date_gmt":"2018-05-22T10:43:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/?p=4221"},"modified":"2019-02-04T14:49:08","modified_gmt":"2019-02-04T12:49:08","slug":"fluechtlingshilfe-des-drk-kenzingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/2018\/05\/fluechtlingshilfe-des-drk-kenzingen\/","title":{"rendered":"Fl\u00fcchtlingshilfe des DRK Kenzingen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"300\" height=\"169\" class=\"alignright size-medium wp-image-4224 colorbox-4221\" src=\"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/P1050122-300x169.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/P1050122-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/P1050122-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/P1050122-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/P1050122-250x141.jpg 250w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/P1050122-300x169@2x.jpg 600w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/P1050122-768x432@2x.jpg 1536w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/P1050122-1024x576@2x.jpg 2048w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/P1050122-250x141@2x.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Das Deutsche Rote Kreuz Kenzingen bietet Gefl\u00fcchteten zu Integration und Spracherwerb verschiedene Projektformate und individuelle Unterst\u00fctzung bei Amtsbesuchen oder amtlichen Schreiben. Aus diesem Zusammenhang war der Fl\u00fcchtlingssozialarbeiter auf das Projekt &#8222;Ankommen im Beruf&#8220;, das Schwesternprojekt von &#8222;Von Standby auf Aktiv&#8220;, aufmerksam geworden und hatte eine Gruppe jugendlicher Gefl\u00fcchteter angemeldet. Die sieben Teilnehmer*innen, darunter f\u00fcnf M\u00e4nner und zwei Frauen, kommen aus Afghanistan und dem Irak. Sie waren zu Projektbeginn alle seit etwa zwei Jahren in Deutschland und streben nach dem Schulabschluss eine Ausbildung an. Einige hatten in ihren Herkunftsl\u00e4ndern zum Teil bereits ein Studium abgeschlossen oder begonnen und haben Arbeits- oder Berufserfahrung in handwerklichen, technischen oder verwaltenden Bereichen. Da aber keiner der Berufs- und Bildungsabschl\u00fcsse hier anerkannt ist und das Anerkennungsverfahren bei allen noch nicht abgeschlossen ist, wollen sie sobald wie m\u00f6glich eine Ausbildung beginnen, um ihre Bleibeperspektive zu verbessern.<\/p>\n<p>Der erste Tag des Projekts diente dem Kennenlernen der beteiligten Personen untereinander, des Sprachstands und der individuellen Interessen und F\u00e4higkeiten. Thematisch ging es am ersten Tag au\u00dferdem um die Erarbeitung von Ideen zur bildlichen Umsetzung von Freizeitaktivit\u00e4ten und beruflichen St\u00e4rken und um die Vorbereitung der Interviewfragen f\u00fcr die Drehtage. Ein Teil des Tages befasste sich auch mit Inhalten und Fragen rund um das Thema \u201eBewerbung\u201c. Dabei wurden Begr\u00fc\u00dfung mit H\u00e4ndedruck, Anrede und Blickkontakt genauso erprobt und im Anschluss reflektiert, wie das Betreten eines Zimmers zum Vorstellungsgespr\u00e4ch, das deutliche Sprechen oder die Aussage der K\u00f6rperhaltung. Am Ende des ersten Tages hatten alle einen Entwurf, was in ihrem Clip vorkommen soll und sich mit ihren F\u00e4higkeiten und Interessen sprachlich und inhaltlich auseinandergesetzt.<\/p>\n<p>Bei den anschlie\u00dfenden Dreharbeiten wurden zun\u00e4chst Szenen gedreht, die noch ganz ohne direktes Sprechen in die Kamera auskamen, sodass sich die Teilnehmer*innen an die Drehsituation gew\u00f6hnen konnten. Danach folgten die Tonaufnahmen, die alle trotz Nervosit\u00e4t sehr konzentriert und zunehmend souver\u00e4n meisterten. Es folgten Aufnahmen der Freizeitaktivit\u00e4ten wie Fu\u00dfball, Tischtennis, Joggen und Billard, Malen und Kochen. Die Teilnehmer*innen waren gefordert, sich aktiv mit Ideen und Aktivit\u00e4ten einzubringen, nach M\u00f6glichkeit auch selbst Materialien, Personen oder R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr Dreharbeiten zu organisieren. Die Szenen zu den berufliche Kompetenzen fanden unter anderem in einer Arztpraxis und in einem Architekturb\u00fcro statt, in dem ein Teilnehmer sich verschiedene Arbeiten erkl\u00e4ren lie\u00df, da er eine Ausbildung als technischer Zeichner beginnen m\u00f6chte, nachdem er im Herkunftsland bereits zwei Jahre Bauingenieur studiert hatte.<\/p>\n<p>Die Badische Zeitung berichtete am 1. Juni \u00fcber das Projekt. <a href=\"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/1.6.2018-Badische-Zeitung-Ankommen-im-Beruf.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier gibt es den Artikel zum Nachlesen<\/a>.<\/p>\n<p><strong>O-T\u00f6ne:\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>\u201eEs hat mir sehr geholfen, dass ihr sehr langsam ward mit uns. Und dass ihr die Worte f\u00fcr uns erkl\u00e4rt habt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDanke, dass ihr uns geholfen habt!\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas Projekt war eine ganz neue Erfahrung f\u00fcr mich. Ich denke, es war gut. Danke euch!\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs war total sch\u00f6n, aber ich glaube, dass wir mehr Zeit zur Vorbereitung gebraucht h\u00e4tten. Zum Beispiel mit einer Firma einen Termin oder einen sch\u00f6nen Text schreiben. Trotzdem war es f\u00fcr mich sehr sch\u00f6n. Ich danke euch noch mal und w\u00fcnsche Euch das Beste.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Deutsche Rote Kreuz Kenzingen bietet Gefl\u00fcchteten zu Integration und Spracherwerb verschiedene Projektformate und individuelle Unterst\u00fctzung bei Amtsbesuchen oder amtlichen Schreiben. Aus diesem Zusammenhang war der Fl\u00fcchtlingssozialarbeiter auf das Projekt &#8222;Ankommen im Beruf&#8220;, das Schwesternprojekt von &#8222;Von Standby auf Aktiv&#8220;, aufmerksam geworden und hatte eine Gruppe jugendlicher Gefl\u00fcchteter angemeldet. 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