{"id":8922,"date":"2025-04-02T13:03:00","date_gmt":"2025-04-02T11:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/?p=8922"},"modified":"2025-06-11T13:08:07","modified_gmt":"2025-06-11T11:08:07","slug":"seckenheimschule-mannheim-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/2025\/04\/seckenheimschule-mannheim-3\/","title":{"rendered":"Seckenheimschule Mannheim"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-medium\"><img loading=\"lazy\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_2497-300x225.jpg\" alt=\"Jugendliche liegt mit dem Kopf auf einem Schultisch, neben ihr ein roter Hut, dahinter ein Greenscreen. Sie wird von zwei Mitsch\u00fclerinnen mit einem Tablet gefilmt.\" class=\"wp-image-8923 colorbox-8922\" srcset=\"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_2497-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_2497-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_2497-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_2497-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_2497-233x175.jpg 233w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_2497-300x225@2x.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Im Fr\u00fchjahr war das Projekt \u201eEcht Fake, ich schw\u00f6r!\u201c in einer 8. Klasse zu Gast, deren Sch\u00fcler*innen zwischen 13 und 15 Jahre alt waren. \u00dcber drei Tage hinweg besch\u00e4ftigten sich die Jugendlichen intensiv mit den Themen Fake News und Verschw\u00f6rungsmythen. Ziel des Workshops war es, einen kritischen Umgang mit Medien zu f\u00f6rdern und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Mechanismen hinter Falschinformationen zu sch\u00e4rfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Workshops standen eine Vorstellungsrunde und eine Einf\u00fchrung in die Projektinhalte auf dem Programm. Spielerische \u00dcbungen wie \u201eZwei Wahrheiten \u2013 eine L\u00fcge\u201c sorgten nicht nur f\u00fcr eine lockere Atmosph\u00e4re, sondern f\u00fchrten zugleich inhaltlich an das Thema heran. Die Jugendlichen erlebten dabei hautnah, wie schwer es sein kann, Wahrheit und L\u00fcge auseinanderzuhalten \u2013 eine Erfahrung, die sp\u00e4ter in der Auseinandersetzung mit echten Fake News eine wichtige Rolle spielte.<\/p>\n\n\n\n<p>In der anschlie\u00dfenden Diskussion wurde deutlich, dass viele der Teilnehmenden ihre Nachrichten haupts\u00e4chlich \u00fcber soziale Medien wie TikTok beziehen. Klassische Informationsquellen wie \u00f6ffentlich-rechtliche Sender werden nur vereinzelt genutzt. Im weiteren Verlauf des Tages wurden die theoretischen Grundlagen zu Fake News vertieft, Bildbeispiele analysiert und in einer praktischen \u00dcbung seri\u00f6se und unseri\u00f6se Nachrichten verglichen. Besonders eindr\u00fccklich war eine anschlie\u00dfende Rechercheaufgabe, bei der die Sch\u00fcler*innen in Kleingruppen versuchten, echte von gef\u00e4lschten Nachrichten zu unterscheiden \u2013 mit teils \u00fcberraschenden Ergebnissen, die zu Aha-Momenten f\u00fchrten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am zweiten Tag starteten die Teilnehmer*innen mit einem kurzen R\u00fcckblick auf den vorangegangenen Tag. Danach ging es um die Grundlagen der Medienproduktion: Kameraeinstellungen, Bildaufbau und die sogenannte 5-Shot-Technik wurden vorgestellt und in ersten praktischen \u00dcbungen umgesetzt. Anschlie\u00dfend wurden Tools zur Erstellung von Fake-Elementen wie gef\u00e4lschten Chats oder Nachrichtenbeitr\u00e4gen vorgestellt. Diese kamen bei den Jugendlichen besonders gut an und bildeten die Basis f\u00fcr die Entwicklung eigener Fake-Geschichten. In Kleingruppen wurden erste Drehbuchideen diskutiert, Pl\u00e4ne geschmiedet und die ersten Aufnahmen umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der dritte und letzte Workshoptag stand ganz im Zeichen der Videoproduktion. Mit viel Motivation setzten die Gruppen ihre Ideen filmisch um \u2013 inklusive Greenscreen-Effekten, die f\u00fcr einige Wow-Momente sorgten. W\u00e4hrend manche Gruppen auf Tablets mit dem Programm iMovie arbeiteten, probierte sich eine Gruppe auch am Videoschnitt mit dem Laptop aus. Trotz kleiner technischer H\u00fcrden waren am Ende fast alle Filme fertig produziert und bereit f\u00fcr die Abschlusspr\u00e4sentation. Im Plenum wurden die entstandenen Fake-News-Videos gezeigt, gemeinsam geschaut und mit viel Applaus bedacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss des Workshops wurde im Plenum dar\u00fcber gesprochen, wie man im Alltag Falschinformationen erkennen und mit ihnen umgehen kann. Dabei wurde deutlich, wie wichtig ein kritischer Blick auf Medieninhalte ist und welche Verantwortung jede*r Einzelne dabei tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tage zeigten eindrucksvoll, wie Fake News funktionieren \u2013 und wie man ihnen kreativ, kritisch und informiert begegnen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Fr\u00fchjahr war das Projekt \u201eEcht Fake, ich schw\u00f6r!\u201c in einer 8. Klasse zu Gast, deren Sch\u00fcler*innen zwischen 13 und 15 Jahre alt waren. \u00dcber drei Tage hinweg besch\u00e4ftigten sich die Jugendlichen intensiv mit den Themen Fake News und Verschw\u00f6rungsmythen. 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