{"id":9188,"date":"2025-12-17T10:51:00","date_gmt":"2025-12-17T08:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/?p=9188"},"modified":"2026-02-03T11:19:03","modified_gmt":"2026-02-03T09:19:03","slug":"august-renner-realschule-rastatt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/2025\/12\/august-renner-realschule-rastatt\/","title":{"rendered":"August-Renner-Realschule Rastatt"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><img loading=\"lazy\" width=\"300\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/DSC_1530-300x200.jpg\" alt=\"Auf einem Tisch sind Bilder und Dokumente ausgebreitet. 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Die Jugendlichen begegneten dem Projekt von Beginn an offen und interessiert. In der Vorstellungsrunde wurde deutlich, dass sie sich mit den Themen Fake News und Verschw\u00f6rungsmythen auseinandersetzen wollten und bereit waren, aktiv mitzuarbeiten. Die Arbeit erfolgte \u00fcberwiegend eigenst\u00e4ndig mit schuleigenen iPads.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Workshoptag begann mit einer Kennenlernphase und einer einf\u00fchrenden \u00dcbung, bei der kleine Unwahrheiten entlarvt werden sollten. Daran anschlie\u00dfend besch\u00e4ftigten sich die Sch\u00fcler*innen intensiv mit Fake News. Theoretische Inputs wurden gezielt mit praktischen Einheiten kombiniert: Die Jugendlichen analysierten gef\u00e4lschte Bilder und entwickelten selbst falsche Social-Media-Beitr\u00e4ge. Diese Ergebnisse dienten als Grundlage f\u00fcr die weitere inhaltliche Vertiefung und halfen dabei, Theorie und Praxis miteinander zu verkn\u00fcpfen. Besonders aufmerksam setzten sich die Teilnehmenden mit der Frage auseinander, wie glaubw\u00fcrdig Inhalte im Netz wirken k\u00f6nnen und wie sie \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Pause wurde das Thema Verschw\u00f6rungsmythen eingef\u00fchrt. Anhand bekannter Beispiele und gemeinsamer Recherchen, unter anderem zur Mondlandung, entstand ein reger Austausch \u00fcber Argumente, Belege und Gegenargumente. Die Jugendlichen beteiligten sich engagiert an den Diskussionen und reflektierten kritisch, warum bestimmte Erz\u00e4hlungen \u00fcberzeugend erscheinen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Workshoptag stand im Zeichen der praktischen Medienarbeit. Nach einer Wiederholung der zentralen Inhalte und einer Einf\u00fchrung in die Medientheorie erprobten die Sch\u00fcler*innen filmische Grundlagen wie die 5-Shot-Technik sowie die Durchf\u00fchrung von Interviews. In Kleingruppen testeten sie Kamera- und Tontechnik und sammelten erste Ideen f\u00fcr eigene Fake-Geschichten oder Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlungen. Anschlie\u00dfend entwickelten die Gruppen konkrete Drehpl\u00e4ne und setzten diese selbstst\u00e4ndig im Schulgeb\u00e4ude um.<\/p>\n\n\n\n<p>Am dritten Tag wurde weiter gefilmt und das bereits aufgenommene Material gesichtet und geschnitten. Die Jugendlichen arbeiteten konzentriert an der Postproduktion und nutzten unterschiedliche Einstellungsgr\u00f6\u00dfen sowie Schnittbilder. Zum Abschluss pr\u00e4sentierten die Gruppen ihre Ergebnisse in einem gemeinsamen Rahmen: Zun\u00e4chst stellten sie ihre Verschw\u00f6rungsgeschichten vor, zeigten die dazugeh\u00f6rigen \u201eBeweise\u201c und pr\u00e4sentierten anschlie\u00dfend die fertiggestellten Filme. In der abschlie\u00dfenden Diskussion reflektierten die Sch\u00fcler*innen gemeinsam, welche Elemente glaubw\u00fcrdig wirkten und woran sich die konstruierten Verschw\u00f6rungsmythen erkennen lie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt zeigten die Teilnehmenden gro\u00dfes Engagement und Kreativit\u00e4t. Die produzierten Fake-Geschichten und Filme wurden innerhalb der Gruppe aufmerksam verfolgt und wertsch\u00e4tzend aufgenommen. Der Workshop bot den Jugendlichen die M\u00f6glichkeit, sich intensiv mit Medieninhalten auseinanderzusetzen und einen reflektierten Umgang mit Informationen zu erproben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An der Schule mit dem demokratisch und christlich gepr\u00e4gten Leitbild fand der Workshop \u201eEcht Fake, ich schw\u00f6r!\u201c mit Sch\u00fcler*innen der 10. Klasse statt. Die Jugendlichen begegneten dem Projekt von Beginn an offen und interessiert. 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