{"id":9347,"date":"2026-07-16T12:04:00","date_gmt":"2026-07-16T10:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/?p=9347"},"modified":"2026-09-22T12:23:01","modified_gmt":"2026-09-22T10:23:01","slug":"otto-klenert-schule-bad-friedrichshall-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/2026\/07\/otto-klenert-schule-bad-friedrichshall-5\/","title":{"rendered":"Otto-Klenert-Schule Bad Friedrichshall"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><img loading=\"lazy\" width=\"300\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/DSC_1744-300x200.jpg\" alt=\"insgesamt vier Jugendliche stehen im Kreis um ein Tablet und blicken darauf, teilweise legen sie die Arme umeinander. Das Foto wurde von oben aufgenommen.\" class=\"wp-image-9348 colorbox-9347\" srcset=\"https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/DSC_1744-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/DSC_1744-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/DSC_1744-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/DSC_1744-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/DSC_1744-345x230.jpg 345w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/DSC_1744-250x167.jpg 250w, https:\/\/www.lkjbw.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/DSC_1744-300x200@2x.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Am 15. und 16. Juli 2026 war \u201eEcht Fake, ich schw\u00f6r!\u201c an der Otto-Klenert-Schule in Bad Friedrichshall zu Gast. Die Klasse 7f besch\u00e4ftigte sich dabei zwei Tage lang mit Desinformation und Verschw\u00f6rungsmythen sowie den M\u00f6glichkeiten und Herausforderungen k\u00fcnstlich erzeugter Medieninhalte. Ziel des Workshops war es, die Medienkompetenz der Sch\u00fcler*innen zu st\u00e4rken und sie daf\u00fcr zu sensibilisieren, wie einfach Informationen, Bilder und Geschichten manipuliert oder bewusst irref\u00fchrend dargestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Workshoptag begann mit der \u00dcbung \u201eZwei Wahrheiten \u2013 eine L\u00fcge\u201c. Dabei formulierten die Sch\u00fcler*innen jeweils drei Aussagen \u00fcber sich, von denen zwei wahr und eine erfunden waren. Die Klasse musste anschlie\u00dfend herausfinden, welche Aussage die L\u00fcge war. So wurde spielerisch in die Themen T\u00e4uschung und Glaubw\u00fcrdigkeit eingef\u00fchrt. Anschlie\u00dfend wurden zentrale Begriffe wie Desinformation, Fake News, Verschw\u00f6rungsmythen und Deepfakes gemeinsam gekl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach ging es in die praktische Arbeit. In Gruppen besch\u00e4ftigten sich die Sch\u00fcler*innen mit echten und gef\u00e4lschten Nachrichten und Bildern und entwickelten daraus m\u00f6glichst \u00fcberzeugende Geschichten. Dabei wurde untersucht, welche Argumente, Materialien und vermeintlichen Belege eine Aussage glaubw\u00fcrdig erscheinen lassen. Mit einem \u201eFakten-Bingo\u201c und einem \u201eFake-Bingo\u201c erarbeiteten die Sch\u00fcler*innen au\u00dferdem Kriterien f\u00fcr seri\u00f6se und unseri\u00f6se Informationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Wirkung von Bildausschnitten, Perspektiven und Kontext. An verschiedenen Beispielen wurde deutlich, dass auch echte Bilder durch eine ver\u00e4nderte Auswahl oder einen falschen Zusammenhang irref\u00fchrend wirken k\u00f6nnen. Anschlie\u00dfend probierte die Gruppe die KI-Bildgenerierung praktisch aus. Gemeinsam wurde ein Bildprompt entwickelt und mit unterschiedlichen KI-Werkzeugen ausprobiert. Die entstandenen Bilder wurden anschlie\u00dfend hinsichtlich ihrer Glaubw\u00fcrdigkeit und Unterschiede betrachtet. Auch Urheberrecht, Verzerrungen und Stereotype in KI-generierten Bildern wurden thematisiert. Zum Abschluss des ersten Tages ging es um m\u00f6gliche Motive hinter Falschnachrichten. Als Eselsbr\u00fccke dienten dabei die Begriffe Profit, Propaganda und Provokation. Au\u00dferdem wurden M\u00f6glichkeiten des Faktenchecks und der Verifikation von Informationen besprochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am zweiten Workshoptag wurde zun\u00e4chst das Gelernte wiederholt, bevor sich die Sch\u00fcler*innen intensiver mit Verschw\u00f6rungsmythen besch\u00e4ftigten. Dabei ging es um deren Entstehung, typische Merkmale und Gr\u00fcnde f\u00fcr ihre Attraktivit\u00e4t. Im Anschluss entwickelten sie selbst einen m\u00f6glichst plausiblen Verschw\u00f6rungsmythos. Zur Auswahl standen die Szenarien \u201eDer Schulhof wird heimlich \u00fcberwacht\u201c und \u201eDas Schulgeb\u00e4ude hat geheime R\u00e4ume f\u00fcr einen besonderen Zweck\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In Gruppen wurden drei vermeintlich glaubhafte Beweise f\u00fcr ihre jeweilige Geschichte produziert und vor der Klasse pr\u00e4sentiert. Dabei sollten sie ihre Mitsch\u00fcler*innen m\u00f6glichst gut von der erfundenen Geschichte \u00fcberzeugen. Die \u00fcbrigen Sch\u00fcler*innen \u00fcbernahmen gleichzeitig die Rolle der kritischen Pr\u00fcfer*innen und untersuchten insbesondere die verwendeten Quellen und Belege.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweit\u00e4gige Workshop verband damit theoretische Grundlagen mit praktischen und kreativen \u00dcbungen. Die Jugendlichen konnten selbst ausprobieren, wie manipulative Inhalte entstehen und gleichzeitig Strategien kennenlernen, mit denen sich solche Inhalte kritisch hinterfragen lassen. Dabei wurden Fragen nach Quellen und Glaubw\u00fcrdigkeit ebenso aufgegriffen wie Bildmanipulation, k\u00fcnstliche Intelligenz und die eigene Verantwortung im Umgang mit digitalen Medien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 15. und 16. Juli 2026 war \u201eEcht Fake, ich schw\u00f6r!\u201c an der Otto-Klenert-Schule in Bad Friedrichshall zu Gast. Die Klasse 7f besch\u00e4ftigte sich dabei zwei Tage lang mit Desinformation und Verschw\u00f6rungsmythen sowie den M\u00f6glichkeiten und Herausforderungen k\u00fcnstlich erzeugter Medieninhalte. 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