2. Bundeskongress
Kulturelle Schulentwicklung

Rückblick

Über 200 Fachleute kamen am 3. und 4. Mai 2018 im Hospitalhof in Stuttgart zum 2. Bundeskongress Kulturelle Schulentwicklung „Kooperation: Eine Frage der Haltung …“ zusammen. Initiator*innen des Kongresses waren die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, der Weiterbildungsmaster Kulturelle Bildung an Schulen der Philipps-Universität Marburg, die Stiftung Nantesbuch und die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.

Gelingensbedingungen für Kooperationen zwischen Kultur und Schule standen im Zentrum des bundesweiten Kongresses. Im Besonderen wurden die Haltung und das Rollenverständnis der an Schul-Kultur-Kooperationen beteiligten Akteur*innen in Vorträgen, Workshops und Foren beleuchtet. Die wichtigsten Erkenntnisse in einer kurzen Übersicht:

Kulturelle Schulentwicklung bedeutet Veränderungen. Diese sollten von allen Beteiligten im System getragen werden, um ein Gelingen zu ermöglichen. Dazu ist u.a. eine kooperative Haltung entscheidend und ein Verständnis dafür, Kooperationsprojekte nicht füreinander, sondern miteinander zu realisieren. Diese Haltung definiert sich über die Offenheit, differierende Meinungen zuzulassen und die Bereitschaft, von anderen zu lernen sowie andere systemische und professionelle Rahmenbedingungen und Haltungen kennenzulernen, und letztlich in der Praxis in einen interprofessionellen Aushandlungsprozess zu gehen.

Um die kulturelle Entwicklung von Schulen weiter zu fördern, sind über die grundsätzliche Bereitschaft aller Akteure hinaus Strukturen notwendig, die entsprechende Haltungen und Kompetenzentwicklung der beteiligten Akteure befördern. Aktuell sind diese Strukturen jedoch noch nicht ausreichend vorhanden.

Zur Unterstützung der beteiligten Personen und für mehr Kooperativität zwischen den unterschiedlichen Systemen sind interprofessionelle Fortbildungen notwendig, die einen Perspektivwechsel ermöglichen und auf die bevorstehenden Aufgaben im Querschnitt von Kultur und Schule vorbereiten. Derzeit gibt es bundesweit noch sehr wenige Angebote, um die verschiedene Professionen einzubeziehen und entsprechend zu schulen.

Kulturelle Schulentwicklung kann nur gelingen, wenn kulturelle Bildung nicht als zusätzliche Aufgabe verstanden wird. Kulturelle Bildung sollte fächerübergreifend gedacht werden und die Schule durchdringen.

In zwei Jahren ist der 3. Bundeskongress Kulturelle Schulentwicklung geplant.

Der 2. Bundeskongress Kulturelle Schulentwicklung war die Fortsetzung einer Tagungsreihe, die im Januar 2016 in Wolfenbüttel startete und sich den strukturellen Rahmenbedingungen widmete. Diesmal standen die Akteure selbst im Mittelpunkt.

Initiator*innen des Kongresses waren die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, der Weiterbildungsmaster Kulturelle Bildung an Schulen der Philipps-Universität Marburg, die Stiftung Nantesbuch und die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung. Getragen wurde er durch ein breites Bündnis von öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.

Initiatoren

Logo der Bundesakademie für Kulturelle Bildung
Logo von Kubis
Logo der Stiftung Nantesbuch
Logo der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.

Förderer

Logo des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Logo der Bertelsmann Stiftung
Logo der Karl Schlecht Stiftung
Logo der Robert Bosch Stiftung
Logo der Stiftung Mercator

Das könnte Sie auch interessieren:

Kultur in Schulen verankern

Kooperationskompass

Lust auf ein FSJ Kultur?

FSJ Kultur

Was ist die LKJ genau?

LKJ

Unsere Neuigkeiten

Service