Historie

Die Geschichte der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg e. V. beginnt am 11. Oktober 1980 in einem Wohnzimmer in Karlsruhe.

Engagierte Akteur*innen aus dem Bereich der kulturellen Bildung in Baden-Württemberg schließen sich zusammen, um die Interessen der kulturellen Jugendbildung landesweit zu vertreten, gemeinsame Projekte, Fachveranstaltungen und Tagungen durchzuführen und den Erfahrungs- und Informationsaustausch im Feld der kulturellen Jugendbildung Bildung zu forcieren. 

Vorsitzende

Erste Vorsitzende seither waren Prof. Dr. Siegfried Kreiner und Prof. Elisabeth Braun. Ab 2003 ist Prof. Dr. Markus Kosuch Erster Vorsitzender.

Mitgliedsorganisationen

Die Zahl der Mitgliedsorganisationen stieg von zunächst acht bei der Gründung auf 26 im Jahr 2017. In den Mitgliedsorganisationen sind aktuell rund 810.000 Jugendliche engagiert.

Wachstum

Seit ihrer Gründung ist die LKJ gewachsen. Besonders beschleunigt hat sich das Wachstum seit dem Jahr 2002. Alexander Pfeiffer wurde als hauptamtlicher Geschäftsführer eingestellt und Sibylle Rau als Projektmanagerin. Heute sind bei der LKJ 23 Mitarbeiter*innen beschäftigt.

Vernetzung

Bundesweit ist die LKJ mittlerweile gut vernetzt. Sie ist Kooperationspartner und Mitglied in der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj), in der sich aktuell 57 bundesweit agierende Institutionen und Fachverbände sowie Landesvereinigungen der Kulturellen Bildung zusammengeschlossen haben. Landesweit ist die LKJ in folgenden Gremien vertreten: Landesjugendkuratorium, Lenkungsgruppe "Zukunftsplan Jugend", Vorstand Stiftung kulturelle Jugendarbeit, Kuratorium Jugendnetz und Kuratorium Landesverband Theater in Schule.

Kulturelle Bildung konkret

Jugendlicher hängt Plakate auf

Von Anfang an spielte die Praxis der kulturellen Bildung eine große Rolle für das Engagement der LKJ als Dachverband. Im Jahr 1995 wurde die erste Bestandserhebung über die Kinder- und Jugendkulturarbeit in Baden-Württemberg mit Unterstützung des Kultusministerium publiziert. Zahlreiche Fachveranstaltungen und Fachpublikationen sowie die Entwicklung und Dokumentation von Modellprojekten förderten den Diskurs der kulturellen Jugendbildung und die Vernetzung.

Junge schaut über den Tellerrand
Projekt Beatstomper

Bereits vor der Jahrtausendwende war die LKJ Vorreiter für Medienprojekte an Schulen, darunter vielfach preisgekrönte Projekte wie „Von Standby auf aktiv“, „Radio im Klassenzimmer“ oder die „Hör- und Sehstücke“. Ein weiteres Thema, das die LKJ und ihre Mitglieder seit ihrer Gründung begleitet, ist die Teilhabe an kultureller Bildung für ALLE: ob in Projekten für Jugendliche mit Migrationshintergrund wie „Typisch! - Im Labyrinth der Kulturen“, „INSTANT ACTS“, „Beatstomper“ dem „Interkulturellen Popchor“ oder in der Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion.

Kunstwerk mit Stühlen und Bildern

Das Netzwerk 

Mit der Übernahme der Trägerschaft für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) Kultur im Jahr 2007 und der Koordination des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ in Baden-Württemberg seit 2011 konnte die LKJ das Netzwerk für die kulturelle Bildung in Baden-Württemberg weiter vergrößern. Inzwischen arbeitet sie regelmäßig mit mehr als 140 Kulturinstitutionen und einer Vielzahl von Schulen kontinuierlich zusammen.

Die Zukunft

Kulturelle Bildung ist inzwischen anerkannter und wichtiger Teil der Allgemeinbildung. Organisationen und Initiativen der kulturellen Bildung sind verlässliche Kooperationspartner für Schulen und Kulturinstitutionen. Die LKJ ist Mitglied im Landesjugendkuratorium des Landes Baden-Württemberg, in verschiedenen Beiräten und Gremien sowie geschätzter Fach- und Projektpartner von Land und Stiftungen. Wir arbeiten mit viel Engagement weiter am Ziel der Teilhabe für ALLE an Kunst und Kultur in Baden-Württemberg und setzen uns mit unseren Mitgliedsverbänden für verlässliche Strukturen der kulturellen Bildungsarbeit ein.

Jugendliche am Computer

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