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Kulturelle Jugendbildung bewegt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Sie macht Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen zu spannenden Lernorten und fördert die Kreativität der jungen Menschen. Wie das gelingt zeigen wir Ihnen mit aktuellen Newsmeldungen aus allen Bereichen der LKJ.

Fünf Freiwillige und Julian Göttlicher mit Rucksäcken auf denen FSJ Mehrwert steht

Mehrwert FSJ – Junge Erwachsene aus dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) zu Gast im Landtag von Baden-Württemberg

100 junge Freiwillige aus ganz Baden-Württemberg waren am 11. April 2018 unter dem Motto „Mehrwert FSJ“ in den Landtag von Baden-Württemberg eingeladen. Gewürdigt wurde ihr Einsatz von Vize-Landtagspräsident Wilfried Klenk und von Frau Gisela Gölz, der Vorsitzenden des Arbeitskreises FSJ in Baden-Württemberg.

Einige Freiwillige haben dann in kurzen Statements ihren jeweiligen Mehrwert im Freiwilligendienst erläutert. Sie nannten beispielsweise die persönliche Orientierung, die Teamerfahrung, die praktische Arbeitsweise sowie die außergewöhnlichen menschlichen Begegnungen als herausragende Merkmale im FSJ.

Den Landtagsabgeordneten überreichten die Freiwilligen im Anschluss farbenfrohe Rucksäcke mit dem Mottoaufdruck „Mehrwert FSJ“. Ziel der gesamten Aktion ist die Erhöhung der Förderung des FSJ durch das Land, da die Nachfrage stetig steigt.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen tauschten die Freiwilligen und die Politiker*innen ihre Erfahrungen mit dem FSJ aus. Abschließend konnten drei Freiwillige zusammen mit Gisela Gölz ein Gespräch mit dem Sozialminister Manfred Lucha und seinen Vertreter*innen des Referates Freiwilligendienste führen.

In dieser kleinen Runde mit dabei war auch Abb Alrahman Alqalaq („Abude“), der sein FSJ Kultur im Badischen Staatstheater in Karlsruhe leistet. Er vertrat die besondere Perspektive eines FSJ (Kultur) Freiwilligen mit eigener Fluchterfahrung. Dies war auch für Minister Lucha von großem Interesse und eine Wertschätzung für das FSJ Kultur.

FSJ Kultur bei der Stadt Kornwestheim

Franziska Schmidt absolviert ihr FSJ Kultur bei der Stadt Kornwestheim. Dort hat sie u. a. ein Marionettentheater mit Bastelangebot für Kinder organisiert. Im Gespräch mit der Kornwestheimer Zeitung hat sie verraten warum sie sich für ein FSJ Kultur entschieden hat und wie ihr Arbeitsalltag aussieht.

Selbst Lust auf ein FSJ Kultur? Noch bis 31. März 2018 können sich interessierte Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 26 Jahren für das FSJ Kultur 2018/19 in Baden-Württemberg bewerben.

Ab September 2018 haben die Bewerber*innen dann die Möglichkeit in verschiedenen kulturellen Einrichtungen hinter die Kulissen zu blicken, mitzuarbeiten und eigene Projekte zu verwirklichen. In vier Seminarwochen erhalten sie kreative Anregungen, berufliche Qualifizierung und Raum für persönliche Entwicklung. Eine Liste der kulturellen Einrichtungen und weitere Informationen unter finden Sie hier.

Foto von Franziska Schmidt
Logo von "Kultur macht stark"

Infotag "Kultur macht stark" in Stuttgart

Die LKJ ist Träger der neuen Beratungsstelle „Kultur macht stark Baden-Württemberg". Die Beratungsstelle informiert und berät zu den Fördermöglichkeiten und organisiert Informations- und Vernetzungsveranstaltungen in Baden-Württemberg. Sie motiviert und unterstützt neue Bündnisse und Antragsteller*innen. Bei einem Infotag am 21. Juni 2018 in Stuttgart können sich Interessierte über "Kultur macht stark" in Baden-Württemberg informieren.  Die Beratungsstelle ist erreichbar unter kultur-macht-stark@lkjbw.de.

Kulturagentenprogramm in Schwäbisch Gmünd
Grundschüler*innen gewinnen Schülermedienpreis

Die Grundschule Hardt in Schwäbisch Gmünd gehört zu den Preisträgern des diesjährigen

Schülermedienpreises Baden-Württemberg. Der ausgezeichnete Trickfilm „Sandmärchen“ wurde von den beiden dritten Klassen im Schuljahr 2017/18 erarbeitet. Er ist einer von vier Projekten, die die Schule anhand ihres entwickelten Kulturfahrplans pro Jahr umsetzt. Die Klassenlehrer*innen, sowie das Team von „Sandtogether“ aus Schwäbisch Gmünd haben die Kinder beim Erstellen des Werks unterstützt. Ein ausführlicher Artikel zur Preisverleihung und zum Projekt, ist in der Rems-Zeitung erschienen.

Ministerpräsident Kretschmann übergibt Medienpreis an Schüler
Abstrakte Fotografie

Der andere Blick

Am 27.02.2018 fand in der Zentralbibliothek im Stadthaus N1 in Mannheim die Vernissage zur Ausstellung des Projektes „Der andere Blick“ statt. Gezeigt wurden abstrakte Fotografien, begleitet von selbst verfassten Haikus und eigens dafür komponierter Musik, die Neunt- und Zehntklässler der Waldschule geschaffen haben.

„Der andere Blick“ ist ein Kooperationsprojekt der Waldschule mit der Stadtbibliothek Mannheim, dem Stadtmedienzentrum Mannheim und freischaffenden Künstlern im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg“.

Kulturagenten-Programm in Göppingen

Gedenkplatte am Hohenstaufen-Gymnasium

Schüler*innen des Hohestaufen-Gymnasiums Göppingen haben im Rahmen des Programms
„Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg“ mit dem Bildhauer Uli Gsell eine Gedenkplatte zum Gedenken an die Zwangsarbeiter im 2. Weltkrieg erstellt. Die öffentliche Einweihung findet am 15. Mai 2018, um 16 Uhr auf dem Göppinger Hauptfriedhof statt. Die erste Bürgermeisterin Göppingens, Frau Cobet, wird u. a. sprechen.

Die Stuttgarter Zeitung hat ausführllich über das Projekt berichtet.

 

Hörspiel am Werner-Heisenberg-Gymnasium

Eine 5. Klasse des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Göppingen hat zusammen mit dem Künstler Simon Kubat und der Kulturagentin Kerstin Schäfer im Rahmen des Programms "Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg" ein Hörspiel entwickelt und produziert.

Filstallwelle TV hat die Klasse besucht und eine Videoreportage erstellt.

 

 

Trommelkonzert an der Grundschule Holzheim

Schüler*innen der Grundschule Holzheim haben zum Trommel- und Jazz-Konzert eingeladen. Zusammen mit den Musikern Uwe Kühner und Bernd Settelmeyer haben sie die Stücke einstudiert. 

Einen Bericht hat die Südwestpresse veröffentlicht.

 

 

 

Interview mit Kerstin Schäfer
Zwei Mädchen und zwei Jungs trommeln
Schüler mit Akkordeon umringt von Schüler*innen

Kulturagenten-Programm Konstanz
"GeSchichtenSpieler*innen"

Die Schüler*innen der 6. Klasse des Gymnasiums der Geschwister Scholl Schule Konstanz haben sich in dem Projekt die GeSchichtenSpieler*innen im Rahmen des Programms "Kulturagenten für kreative Schulen Baden Württemberg" mit Krabat von Otfried Preußler beschäftigt. Gemeinsam mit der Figurentheaterspielerin und Regisseurin Magdalene Schaefer vom Theater Konstanz hat sich diese Theaterklasse ihrer ersten Schullektüre theatral angenähert. Entstanden sind eine Lesung und Aufführungen verschiedener Szenen aus dem Buch Krabat sowie Texte der Schüler*innen, in denen diese ihre Sicht auf das Buch wiedergeben.

Zu dem Projekt ist ein Artikel im Südkurier erschienen.

Kulturagenten-Programm Freiburg
Schüler der Medien-AG gewinnen Jugendfotopreis 

Die Schüler der Medien-AG im Projekt "Wir zeigen´s euch" der Albert-Schweitzer-Schule III haben beim Freiburger Jugendfotopreis den Sonderpreis der Badischen Zeitung gewonnen. Ausgezeichnet wurden fünf Fotos der Gruppe als Serie. Ausschlaggebend dafür seien der experimentelle Charakter der Fotografien und die Farbgebung gewesen, die unter anderem als "Farbrausch" bezeichnet wurde.

Betrachtet werden können die Bilder noch bis Ende Januar in der Stadtbibliothek Freiburg. Danach werden sie vom 2. - 4. Februar auf dem Mundologia Festival für Fotografie ausgestellt.
Außerdem werden sie bald online auf der Webseite des Wettbewerbs zu sehen sein.

 

abstrakte bunte Fotografie
Teilnehmer bei der Ideenfindung

Kulturagenten-Programm Heilbronn
"Wer erzählt, der überlebt."

Die dritten Klassen der Gerhart-Hauptmann-Schule Heilbronn haben im Rahmen des Programms "Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg" unter dem Motto „Wer erzählt, der überlebt" ein Märchenfest veranstaltet. Künstler und Lehrer unterstützten die Schüler*innen bei der Umsetzung. Ein Artikel zum Märchenfest ist in der Heilbronner Stimme erschienen.

Alle da?!
Projektförderung gestartet

Im Rahmen des Programms „Alle da?! – Für Vielfalt in der kulturellen Bildung in Baden-Württemberg“ fördert die LKJ in einer ersten Förderrunde neun inklusive Projekte aus ganz Baden-Württemberg.

Mit dabei sind große Akteure wie das Junge Tanztheater Heidelberg, das Theaterhaus Stuttgart und das Junge Ensemble Stuttgart genauso wie das inklusive Flötenensemble Flauto granate & Friends aus Metzingen oder „Die furchtlosen 7 ½“ aus Freiburg. Gefördert werden außerdem die Wilhelm Busch Schule Ulm, die Alice Salomon Schule Hechingen, der Circus Circuli des Stuttgarter Jugendhauses und das LABYRINTH Stuttgart.

Die vielseitigen Projekte aus unterschiedlichen Sparten haben alle das Ziel, Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft sowie von ihren körperlichen und geistigen Fähigkeiten niederschwellige Zugänge zu Kunst und Kultur zu ermöglichen. „Alle da?!“ wird von der Aktion Mensch gefördert.

Gruppenfoto Jugendlicher
Jugendliche machen Akrobatik mit hängenden Reifen

12 Kommunen in der Pilotphase von „Kinder & Kultur“

Mit dem neuen Fortbildungsangebot im Rahmen des Programms „Kinder & Kultur“ unterstützt die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk e. V. Kommunen im Land beim Auf- und Ausbau kultureller Bildungsangebote für Kinder im Alter von 6-10 Jahren.

Ein von der Stiftung eingesetztes Gutachtergremium hat die bei der Ausschreibung eingegangenen Bewerbungen gesichtet und beraten. Insgesamt wurden Teilnehmer*innen aus 12 Kommunen für die Pilotphase, die im Februar 2018 startet, ausgewählt. Das Fortbildungs-Curriculum wird von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg im Auftrag der Stiftung Kinderland entwickelt und umgesetzt. 

Zwei Projekte aus dem Kulturagenten-Programm sind im Mixed Up Wettbewerb 2017 als Finalisten nominiert worden

Zum einen haben sich Schüler*innen der Werkrealschule Lichtental in Baden-Baden nominiert. Sie haben im Projekt "Bücher(t)träume" die Räume der Jugendmedien@age in der Stadtbibliothek Baden-Baden kreativ gestaltet. Weitere Infos zum Projekt finden Sie im Kooperationskompass Kulturelle Jugendbildung.  Im Badischen Tagblatt ist ein  Artikel dazu erschienen.

Neben dem Projekt „Bücher(t)räume“ ist auch das Theaterprojekt „Die Räuber – Theater verbindet“ der Alfons-Kern-Schule Pforzheim nominiert worden. Beide Projekte haben es beim
MIXED UP Preis in der Kategorie Zusammenspiel in die Finalrunde geschafft.

 

 

Schüler*innen bemalen Pappen
Schüler*innen präsentieren ihre Werke auf Schulfest

Kulturagenten-Programm Ulm: Laut, bunt und wild

Beim Schulfest der Spitalhofschule Anfang Juli zeigten die Schüler*innen von der Schule bis zum Münsterplatz ihre Projekte, die sie im Rahmen des Programms "Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg" erarbeitet haben. Zusammen mit zwei Künstlern der Kulturwerkstatt Kontiki, Janina Schmid und Mark Klawikowski, haben sie beispielsweise eine überdimensionierte Murmelbahn und selbst gebaute Autos und Raketen entwickel und beim Schulfest der Öffentlichkeit präsentiert.

filstalwelle zu Besuch bei Radio im Klassenzimmer in Göppingen

Die Klasse 10a des Göppinger Werner-Heißenberg-Gymnasiums hatte die Chance, mit ihren eigenen Audioproduktionen "Vom User zum Producer" zu werden. "filstalwelle" war in Göppingen vor Ort und hat die Schüler*innen bei ihrem Projekt mit der Kamera begleitet.

Zwei Tage lang produzierten die Teilnehmer mit Hilfe des LKJ-Medienreferenten Albrecht Ackermann Radiobeiträge. Es wurden Themen recherchiert, Interviews geführt, Umfragen gestartet und Sound mit Sprache gemischt.

Abgerundet wird der Workshop noch mit einem Studiobesuch bei bigFM in Stuttgart, der auch Gelegenheit für Gespräche mit Moderator*innen und Producer*innen bieten wird. Schauen Sie sich den Videobeitrag von "filstalwelle" an oder informieren Sie sich weiter zu "Radio im Klassenzimmer".

Bei Radio im Klassenzimmer kooperiert die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg mit dem Jugendradiosender bigFM. Das Projekt wird von der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) gefördert.

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