





Bei dem Projekt „Echt Fake, ich schwör!“ setzen sich Jugendliche aktiv mit dem Thema Falschinformationen und Verschwörungsmythen auseinander. Sie entwickeln eigene ausgedachte Geschichten und produzieren mit verschiedenen Medien „Beweise“, um die angebliche Echtheit zu belegen. Im Anschluss werden diese dann von den Mitschüler*innen untersucht und entlarvt.
Falschinformationen haben Hochkonjunktur und verbreiten sich rasant über die sozialen Medien. Auch Jugendliche sind damit täglich konfrontiert. Doch warum werden sie überhaupt verbreitet, welche Gefahren gehen von ihnen aus und wie kommt man ihnen auf die Spur? Und welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz dabei? Diese und weitere Fragen will das Projekt kreativ und spielerisch beantworten.
Themenbereiche
Das zweitägige Projekt richtet sich sowohl an Schüler*innen ab der 7. Klasse in Baden-Württemberg als auch an Gruppen von Jugend(kultur)einrichtungen ab 13 Jahren. Teilnehmen können maximal 30 Kinder und Jugendliche.
Benötigt wird ein Raum, möglichst mit Beamer und WLAN und eine Person zur Aufsicht. „Echt Fake, ich schwör!“ wird gefördert durch die LFK, die Medienanstalt für Baden-Württemberg und ist kostenfrei.
Infos & Bewerbung
In dem Medienprojekt kommen an zwei Tagen LKJ-Medienpädagog*innen an Schulen oder in außerschulische Bildungseinrichtungen in Baden-Württemberg. Sie untersuchen zusammen mit den Jugendlichen die Mechanismen von Falschinformationen und üben Quellenkritik. Die Jugendlichen lernen, wie sie Falschinformationen entlarven und stärken ihre Wahrnehmung für seriöse und unseriöse Meldungen.
Um das Thema komplett zu durchdringen, erfinden die Jugendlichen ihre eigenen spannenden, lustigen oder absurden Erzählungen. Sie führen beispielsweise Interviews mit vermeintlichen Expert*innen, schreiben Zeitungsartikel über angebliche Beweise, produzieren Reels oder generieren Bilder mit Hilfe von KI, mit denen sie ihre Behauptungen stützen. Die Medienpädagog*innen unterstützen sie bei der Erstellung der medialen „Beweisstücke“. Nicht fehlen darf die Auflösung in der Gruppe: Mit welchen Mechanismen haben sie versucht, die anderen Teilnehmenden von ihren Geschichten zu überzeugen?

Manuela König

Gabi Scheidl

Moritz Huber

Moritz Ladwig

Oliver Koll
