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fachtag

Rückblick Fachtag Zweiklang - Schule+Kultur vom 5. Februar 2014 hier

 

Veranstaltungen 2014/2015

Das Landesbüro Baden-Württemberg „Kulturagenten für kreative Schulen“ hat im Jahr 2014 mit einer Reihe von Veranstaltungen das Kulturagentenprogramm vor Ort an den Schulen präsentiert. In den vergangenen drei Jahren haben die Kulturagenten in den Kommunen ein Netzwerk zwischen Schulen und Kulturschaffenden aufgebaut, das inzwischen die Basis für die kulturelle Bildungsarbeit bildet. Ziel der Veranstaltungen war, diese lokalen Netzwerke weiter zu stärken und Wege zu erkunden, wie die bisherige fruchtbare Arbeit über die Programmlaufzeit hinaus verstetigt werden kann.
Dabei wird nochmals vertieft, welchen Stellenwert kulturelle Bildung in der Schule haben kann, wie sich diese Entwicklung auf die Schule als Ganzes auswirkt und welche verlässlichen Partner im außerschulischen Bereich für die kulturelle Bildung zur Verfügung stehen. Der Austausch über gesammelten Erfahrungen, Ideen und Erfolge wird durch einen fachlichen Input  gerahmt, der einzelne Aspekte im Bereich der kulturellen Bildung besonders beleuchtet.


Abgucken erwünscht!  – Die WERKSCHAU des Kulturagentenprogramms in Baden-Württemberg

Unter dem Motto „abgucken erwünscht!“ wurden in Stuttgart am 25. März Konzepte, Formate und Projekte der kulturellen Bildung vorgestellt, die von den acht Kulturagentinnen und Kulturagenten gemeinsam mit den 24 beteiligten Schulen entwickelt und umgesetzt wurden. 100 Schüler stellten zusammen mit ihren Lehrern ihre "Kunststücke" vor, über 200 Gäste, darunter Dr. Tobias Diemer von der Mercator Stiftung und Teresa Darian von der Bundeskulturstiftung waren beeindruckt

Kultusminister Andreas Stoch erklärte: „Die Kulturagentinnen und Kulturagenten haben in den vergangenen vier Jahren eine Menge in Gang gesetzt und Schulen und Kultureinrichtungen miteinander vernetzt. Unser Ziel ist, dass die Kinder und Jugendlichen im Land weiterhin von diesem erfolgreichen Ansatz der kulturellen Bildung profitieren können.“

Die künstlerischen Projekte fanden in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern vor Ort statt. Dabei waren freie Künstler ebenso beteiligt wie die lokalen Kulturinstitutionen. In Baden-Württemberg zählen unter anderem die Popakademie Baden-Württemberg, das Theater Heidelberg, das Museum Frieder Burda, die ifa-Galerie in Stuttgart, die Kunstschule Filderstadt, die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, die Jugendkunstschule Biberach oder die Jazz- und Rockschule Konstanz zu den Partnern im Programm.

Impressionen der Werkschau

Impressionen

 


Lernen heißt Erfinden“ – Anregender Fachtag in Schwäbisch Gmünd



Am 5. November 2014 fand im Prediger in Schwäbisch Gmünd die letzte regionale Transferveranstaltung des Kulturagentenprogramms in Baden-Württemberg in diesem Jahr statt. Der Fokus lag dabei auf den Chancen und Potentialen fächerübergreifender und künstlerischer Ansätze für die Unterrichtsgestaltung.

In seiner Begrüßung betonte Klaus Arnholdt, Leiter des Amts für Bildung und Sport der Stadt Schwäbisch Gmünd, wie wichtig kulturelle Bildung in der Schule ist. Bei einer möglichen Weiterführung des Kulturagentenprogramms will man in Schwäbisch Gmünd in jedem Fall wieder mit von der Partie sein. Über diese Aussage freuten sich nicht nur die anwesenden Schul- und Kulturvertreter, auch für die Leiterin des Landesbüros Baden-Württemberg „Kulturagenten für kreative Schulen“, Susanne Rehm, ist dies ein Zeichen für die gute Arbeit, die vor Ort geleistet wird. „Wir freuen uns sehr, dass auch die Kommunalvertreter die Weiterführung des Programms wünschen. – Von allen Seiten bekommen wir immer wieder starken positiven Zuspruch!“

Den fachlichen Input lieferte Prof. Dr. Peter Fauser, Professor für Schulpädagogik und Schulentwicklung, mit einem dialogischen Vortrag zum Thema „Lernen heißt erfinden“. Prof. Dr. Fauser aktivierte zunächst mit kleinen Denkaufgaben das „kognitive Bereitschaftspotenzial“ der Teilnehmenden und zeigte dann den Zusammenhang zwischen Erfahrung, Vorstellung und Darstellung auf.

Anschließend vertieften die vier parallelen Workshops das Thema „Künstlerisches Arbeiten in fächerübergreifenden Projekten“ mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen. Prof. Dr. Fauser baute in seinem Workshop auf den Vortrag auf und erweiterte ihn um verschiedene Gedankenspiele, Experimente und Erkenntnisse. Im Workshop „Mathe & Design“ wurde ein erfolgreiches Projekt aus dem Kulturagentenprogramm vorgestellt: Der Produktdesigner Marko Goller stellte gemeinsam mit der Lehrerin Anke Nöppert einen exemplarischen Projektverlauf eines fächerübergreifenden Kooperationsprojekts dar. Herr Prof. Dr. Klaus Ripper von der pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, Abteilung Kunst, erprobte mit seinen Teilnehmenden neue experimentelle Wege um individuelle, ästhetische Prozesse anzuregen. Susanne Rehm zeigte in ihrem Workshop auf welche Strukturen, Klärungen und Ressourcen das Gelingen von fächerübergreifenden Kooperationen ermöglichen.

Die Möglichkeit zur aktiven Auseinandersetzung und Beteiligung sowohl während des Inputs als auch während der Workshops wurde von den Teilnehmenden als besonders positiv bewertet.

Das Programm zum Download hier


Fachtagung „Ausbildungsreife, kulturelle Bildung & schulische Netzwerke im ländlichen Raum“ am 23. und 24. Oktober 2014 in Munderkingen
oktober


Projekte der kulturellen Bildung stärken viele Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Das konnten die drei Kulturagenten-Schulen in Munderkingen in den vergangenen drei Jahren feststellen. Sie sehen künstlerische Herangehensweisen im Unterricht und die Kooperation mit Kulturschaffenden als sehr guten Weg, um die jungen Menschen in ihrer Kreativität, ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Teamfähigkeit zu stärken. Dadurch, so sind sich alle sicher, wird auch ihre Ausbildungsreife erhöht. Um auch weiterhin Kooperationsprojekte im Bereich der kulturellen Bildung in der Schule zu ermöglichen, soll in der Region ein Netzwerk aus Schulen, Kulturschaffenden, Unternehmen, Handwerkern und Politik entstehen. Das Landesbüro Baden-Württemberg „Kulturagenten für kreative Schulen“ unterstützte die Idee der Munderkinger Schulen mit einer Veranstaltung, bei der die Netzwerkidee vorgestellt wurde.

Über die sehr erfolgreiche Veranstaltung berichtet u.a. die Schwäbische Zeitung. Artikel lesen hier


"Lernen durch die Künste – künstlerische Methoden im Fachunterricht integrieren“ Schulnetzwerktreffen am 8. Oktober 2014 in Stuttgart

Am 8. Oktober 2014 veranstaltete das Landesbüro Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Schulnetzwerk Stuttgart ein Austauschtreffen zum Thema "Lernen durch die Künste – künstlerische Methoden im Fachunterricht integrieren“.

Die Lehrerinnen und Lehrer der Berger Schule, der Grund- und Werkrealschule Ostheim sowie der Realschule Ostheim erhielten an diesem Tag die Möglichkeit das Konzept von „LTTA (Learning through the Arts) – Lernen durch die Künste e.V.“ kennenzulernen.
Im Anschluss arbeiteten sie gemeinsam mit den Künstlern in Workshopeinheiten zu Farbenerstellung und Chemie, Tanz und Biologie, Puppenspiel und Lyrik oder Mathe und Kunst und konnten so selber erfahren und diskutieren, wie sich künstlerische Techniken für die Unterrichtsgestaltung in allen schulischen Fächern integrieren lassen.
Das Konzept von LTTA wurde in Kanada entwickelt und wird seit mehreren Jahren durch die Universität Würzburg in Deutschland bekannt gemacht. Kern des Konzepts ist es, dass die Inhalte der Bildungspläne aller Schulformen und Klassenstufen auf ihre Umsetzbarkeit mit künstlerischen Methoden hin überprüft und in Lerneinheiten übertragen werden.

„In LTTA Schulen wählen die Lehrkräfte einen Lehrplanbereich aus und speziell ausgebildete Künstler entwickeln gemeinsam mit den Lehrkräften Unterrichtseinheiten. Die Lehrplananforderungen werden so mit den kreativen Möglichkeiten der Künste umgesetzt. Für die Schüler und Schülerinnen werden die Lerninhalte des Unterrichts damit leichter verständlich und besser verarbeitbar. Die Lehrkräfte nutzen die so gemeinsam mit den Künstlern gesetzten Impulse und entwickeln daraus Transfermöglichkeiten für den eigenen alltäglichen Unterricht.“ (
www.LTTA.de)


Austauschtreffen: "Konzepte der kooperativen Netzwerkarbeit - Kulturelle Bildung in Konstanz"

Konstanz

„Die Konstanzer Schulen müssen jetzt Forderungen stellen. Erfahrungen sind gemacht und können nun als schlagkräftiges Argument genutzt werden!“ schlussfolgerte Christina Biundo, von der Kunstfähre Trier, beim Austauschtreffen zum Thema „Konzepte der kooperativen Netzwerkarbeit - Kulturelle Bildung in Konstanz“.
am 10. Juli.

Das Austauschtreffen wurde vom Landesbüro Baden-Württemberg „Kulturagenten für kreative Schulen“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Konstanz, Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft veranstaltet. Eingeladen waren Vertreter aus Schule und Kultur, die gemeinsam über eigene Erfahrungen der vergangenen drei Jahren, über Möglichkeiten und Modelle der Kooperation und weiteren Verstetigung in der Zusammenarbeit von Kulturschaffenden und Schulen, diskutierten.

Christine Biundo und Christiane Leuner stellten zwei gelingende Praxiskonzepte aus der kooperativen Netzwerkarbeit in der kulturellen Bildung vor: die Kunstfähre Trier sowie das Kunstnetz im Landkreis Miltenberg. Beide Initiativen bringen Kulturschaffende und Schulen näher zusammen und verstehen sich als Vermittler zwischen schulischen und kulturellen Interessen. Die Vorstellung der Strukturen, die in Trier und im Landkreis Miltenberg aufgebaut wurden, stellten die Grundlage für eine weitere knapp zweistündige Diskussionsrunde dar. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich gemeinsam mit den beiden Expertinnen mit der Frage:  „Wie könnte ein Netzwerk in Konstanz gestaltet sein und welche Bedingungen können wir aus den gemachten Erfahrungen formulieren?“.

Die Kulturagenten aus Baden-Württemberg beteiligen sich mit Ihrem Expertenwissen aus acht Schulnetzwerken und begleiten die Diskussion als kritische Berater und Beobachter.


Informationsaustausch „Kulturelle Bildung“ in Schwetzingen

kulver

Am 21. Mai 2014 lud das Landesbüro Baden-Württemberg „Kulturagenten für kreative Schulen“ und das Kulturreferat der Stadt Schwetzingen Vertreterinnen und Vertreter von Kulturinstitutionen sowie die Kulturbeauftragten der Schwetzinger Schulen zu einem Informationsaustausch ein. Der Nachmittag begann um 14.30 Uhr mit einem Input von Prof. Dr. Max Fuchs. Anschließend wurde diskutiert, wie kulturelle Bildung die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer bereichern kann und wie Kooperationen von Schulen und Kulturinstitutionen sowie Künstlerinnen und Künstlern verstetigt werden können.

Online-Artikel der Schwetzinger Zeitung