YourStory

drei Kinder posieren mit Tablet und Mikrofon vor einem Klavier, sie blicken in die Kamera.

Im Juli 2026 war YourStory an der Marie-Curie-Realschule in Mannheim bei einer sechsten Klasse zu Gast. Zum Einstieg ging es um die Erfahrungen der Schüler*innen mit YouTube und Social Media. Dabei zeigte sich, dass viele bereits regelmäßig Tutorials nutzen, auch wenn ihnen diese Inhalte nicht immer unter dieser Bezeichnung bekannt waren.

Anschließend folgte ein theoretischer Input zu YouTube. Dabei wurden unter anderem die Geschichte der Plattform, verschiedene Werbeformen, der Algorithmus und die Monetarisierung von Videos thematisiert. Besonders interessant war für die Schüler*innen die Frage, wie Influencer*innen mit ihren Inhalten Geld verdienen und über welche unterschiedlichen Wege Content monetarisiert werden kann. Danach ging es um die Grundlagen des Filmemachens: Welche Technik wird benötigt, worauf muss ein Filmteam achten und welche Aufgaben gibt es bei einer Produktion? Nach dem Theorieblock begann die Ideenfindung. Die Gruppen entwickelten verschiedene Tutorial-Ideen und klärten, welche Materialien benötigt werden und wo die Dreharbeiten stattfinden sollten. Am Ende des ersten Tages standen sechs Projekte fest: ein Tutorial zu Brownies, eines zu Cookies, ein Video über Tischtennis-Tricks und -Regeln, eine Anleitung zum Basteln einer Grußkarte, ein Piano-Tutorial sowie Interviews mit Lehrkräften.

Der zweite Workshoptag begann mit einer Einführung in das Persönlichkeitsrecht. Anschließend lernten die Schüler*innen die Funktionen der iPad-Kameras kennen und erfuhren, worauf sie bei den Aufnahmen achten sollten. Dabei ging es unter anderem um die richtige Belichtung und die Wahl des passenden Bildausschnitts. Danach starteten die Gruppen mit ihren Dreharbeiten. Die Brownie- und Cookie-Gruppe nutzten dafür die Schulküche, während die Tischtennis- und Interview-Gruppe ihre Aufnahmen im Schulhaus und auf dem Schulhof umsetzten. Die Piano-Gruppe drehte im Bandraum, die Bastel-Gruppe blieb im Klassenzimmer. So entstanden an unterschiedlichen Orten der Schule die Aufnahmen für die sechs geplanten Videos.

Am dritten Tag stand die Filmbearbeitung im Mittelpunkt. Zunächst erhielten die Schüler*innen eine Einführung in Schnitt und Postproduktion. Auch das Thema Urheberrecht wurde dabei aufgegriffen, insbesondere die Frage, welche Bilder und Musik aus dem Internet für die eigenen Filme verwendet werden dürfen. Anschließend wurden noch fehlende Szenen aufgenommen und die Gruppen begannen mit dem Schnitt ihrer Videos. Für viele war die Arbeit mit dem Schnittprogramm eine neue Erfahrung, einige Gruppen fanden sich jedoch schnell und intuitiv in der Bearbeitung zurecht. Alle Teams konnten ihre Projekte innerhalb der vorgesehenen Zeit fertigstellen. Zum Abschluss präsentierten die Gruppen ihre fertigen Filme vor der Klasse und zeigten sich mit den Ergebnissen zufrieden.


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