KulturStarter

Gruppenfoto

Anfang November trafen sich 39 Schüler*innen in der Jugendherberge Freiburg, um Schülermentor*innen kulturelle Jugendbildung zu werden. Zu Beginnen lernten sie sich bei Kennenlernspielen kennen und unterhielten sich über verschiedene Interessen. In der großen Runde erfuhren die Schüler*innen, was die nächsten drei Tage auf sie zukommt. Daraufhin formulierten die Jugendliche Erwartungen und Wünsche an das Seminar. Außerdem wurden bereits erste Projektideen gesammelt. Anschließend kam ein kleiner Input zum Thema Projektmanagement und die Jugendlichen bekamen schon Tipps für ihr eigenes Projekt. All die Infos können sie auch im Starterkit, ein Heft, das als Leitfaden und Nachschlagewerk dienen soll, nachlesen. Am Nachmittag wurde die traditionelle Kulturrallye gespielt. Hier suchen die Schüler*innen in Kleingruppen kleine versteckte Zettel und müssen die Aufgaben, die auf den Zetteln stehen, erfüllen, um zu gewinnen. Nach dem langen Tag besuchten wir noch das Theaterstück „Die Laborantin“ im Wallgrabentheater Freiburg. Die meisten Jugendlichen waren begeistert von dem Theaterstück, weshalb der Ausflug als schönes Ende des ersten Tages galt.

Ipad auf dem Trickfilm erstellt wird

Am Morgen des zweiten Tages wurden die angehenden KulturStarter*innen bei einem kleinen Warm-Up-Spiel erstmal richtig wach, denn an diesem Tag standen die Workshops an. Zur Auswahl standen drei: Streetart, Theater und Trickfilm.
Anfangs gab es jeweils kleine Inputs zum Thema und erste Übungen.
Im Streetart Workshop probierten die Schüler*innen am Vormittag verschiedene Streetart-Formen wie Tapeart oder Landart kennen.
Motiviert spielten die Jugendlichen im Theater Workshop Impro-Theater und die Schüler*innen im Trickfilm Workshop experimentierten mit den Ipads und Materialien, die ihnen zur Verfügung standen. Am Nachmittag probten die Theater-Leute ihr eigenes kleines Theaterstück. Im Trickfilm Workshop wurden alle richtig kreativ und bastelten Figuren und erfanden kleine Geschichten für ihre Trickfilme. Im Streetart Workshop erstellten die Jugendlichen zunächst Stencils, also Schablonen, und konnten dann selbst sprühen.

Jugendliche sprühen Graffiti

Der Abend klang mit der Vorstellung der entstandenen Kunstwerke, Trickfilme und des kleinen Theaterstücks aus.

Am dritten Tag ging es um die Entwicklung ihres eigenen Projektes. Im Projektmanagement gibt es vier Phasen und die erste ist die Ideenfindung. Dazu fanden sich die Schüler*innen in ihrer Klassengruppe zusammen und sammelten Ideen. Anschließend stellten die KulturStarter*innen ihre finale Idee der Gesamtgruppe vor, dafür bekamen die Jugendlichen vorab noch Tipps und Tricks gegen Nervosität und Lampenfieber. Jede Gruppe bekam wertvolles Feedback nach ihren Präsentationen und schienen sehr zufrieden mit ihrer Idee.

Jugendliche auf dem Boden beim Planen ihres Projekts

Darauffolgend gab es einen Stationenlauf zu den Themen Finanzierung, Zeitmanagement und Projektstrukturplan. Abschließend wurde von jeder Gruppe das sogenannte Planungspapier ausgefüllt, indem sie ihr Projekt noch weiter konkretisieren. Geplant wurden unter anderem Theater-Workshops, Graffiti-Projekte oder ein Filmabend.

Nach drei intensiven Seminartagen, kehren die KulturStarter*innen an ihre Schulen zurück und setzen ihre Projekte um.

Wir sind schon gespannt und freuen uns auf das Wiedersehen im Frühjahr und die Umsetzung eurer Projektideen.