
Am 22. und 23. Oktober 2025 fand das MakerBox-Projekt mit einer sechsten Klasse in Heidenheim statt. Für die Kennenlern- und Aufwärmphasen nutzte das Team die Aula der Schule, die ausreichend Platz für gemeinsame Aktivitäten bot. Ein Glas Wasser wurde im Kreis weitergereicht, und jeweils die Person, die es hielt, stellte sich mit Namen und einem kleinen Geheimnis vor. Die Übung erforderte Konzentration und sorgte für eine ruhige, aufmerksame Atmosphäre. Anschließend folgte ein Positionierungsspiel, bei dem sich die Schüler*innen im Raum verteilten – abhängig von ihren handwerklichen Vorerfahrungen und ihren Materialvorlieben. Auf diese Weise konnte sich das Team ein erstes Bild vom Erfahrungsstand der Gruppe machen.
Im Anschluss versammelte sich die Klasse im größten der drei zur Verfügung stehenden Klassenzimmer. Nach einer Sicherheitseinweisung wurden zwei Beispielroboter vorgestellt, um den Schüler*innen mögliche Funktionen und Gestaltungsansätze zu zeigen. Danach begann eine intensive Arbeitsphase: Die mitgebrachten Elektroaltgeräte und Spielzeuge wurden mit großem Engagement auseinandergeschraubt und in ihre Einzelteile zerlegt. Die Kinder arbeiteten eifrig und mit sichtbarer Begeisterung.
Darauf aufbauend planten die Schüler*innen ihre eigenen Roboter. In Form eines Steckbriefs hielten sie Name, Aussehen, Fähigkeiten und Hobbys ihres Roboters fest. Zum Abschluss des ersten Tages beschäftigte sich die Gruppe mit dem Thema Stromkreise. In praktischen Übungen bauten alle Gruppen mit Batterien, Krokodilklemmen, Glühbirnen, Motoren und Schaltern funktionierende Schaltungen. Die Ergebnisse wurden gemeinsam besprochen und durch technische Zeichnungen ergänzt. Auch der Begriff des Kurzschlusses sowie der Unterschied zwischen Reihen- und Parallelschaltungen wurden thematisiert.
Der zweite Projekttag begann mit einer Einführung in das Löten und den sicheren Umgang mit der Heißklebepistole. Anschließend arbeiteten die Schüler*innen weiter am Bau ihrer Roboter. Die Klasse zeigte dabei eine hohe Motivation und arbeitete überwiegend selbstständig, benötigte aber stellenweise Unterstützung. Bis zur Mittagspause waren alle Roboter fertiggestellt.
Nach dem gemeinsamen Aufräumen wurden die Ergebnisse präsentiert. Die fertigen Roboter überzeugten sowohl technisch als auch gestalterisch. Ergänzend wurden die zuvor erstellten Steckbriefe vorgelesen, was den Präsentationen einen passenden Rahmen gab. Insgesamt erwies sich das MakerBox-Projekt als gelungene und erfolgreiche Erfahrung für alle Beteiligten.
