Unsere Freiwillige Amahle berichtet:

Das letzte KulturStarter-Seminar brachte engagierte Schüler*innen aus verschiedenen Schulen zusammen. Alle hatten ein gemeinsames Ziel: Kultur an ihren Schulen sichtbar, lebendig und spannend zu gestalten. Schon von Beginn an war die Energie spürbar hoch – schnell wurde klar, dass diese Tage voller Kreativität, Teamwork und neuer Ideen sein würden.
Der erste Tag startete mit unterhaltsamen Kennenlernspielen, Energizern und viel Lachen. So konnten sich alle schnell wohlfühlen und miteinander in Kontakt kommen. Gemeinsam sprachen wir darüber, was Kultur eigentlich bedeutet und wie kreative Projekte den Schulalltag bereichern können. Ein besonderes Highlight war der Besuch in der Ausstellung „Fumes and Perfumes“ im Züblin Parkhaus: Bei einer Bilderjagd erkundeten die Jugendlichen den Ort, entdeckten spannende Details und hielten sie fotografisch fest. So erlebten sie, wie auch öffentliche Orte zu kreativen Schauplätzen werden können.

Am zweiten Tag stand die Kreativität im Mittelpunkt. In praxisnahen Workshops im Werkstatthaus Stuttgart konnten die KulturStarter*innen verschiedene Kunstformen ausprobieren. Im Podcast-Workshop wurden Stimmen aufgenommen, Themen diskutiert und erste eigene Audioformate entwickelt. In den Mal- und Siebdruckworkshops entstanden farbenfrohe Bilder und ausdrucksstarke Designs. Die Fotografie-Gruppe hielt besondere Momente und Perspektiven fest, während im Stricken-Workshop eine alte, manuelle Strickmaschine genutzt wurde, um kreative Ideen umzusetzen. Beim Bildhauerei-Workshop formten die Teilnehmenden Skulpturen aus Holz und setzten sich mit Material und Form auseinander. Im Keramik-Workshop schließlich entstanden kleine Skulpturen, bei denen Handwerk, Geduld und gestalterischer Ausdruck zusammenkamen. Überall herrschte gute Stimmung, hohe Konzentration und spürbarer Teamgeist.
Bei den Abschlusspräsentationen zeigte sich deutlich, wie vielfältig und einzigartig die Ergebnisse waren.

Am Workshoptag schaute ein Team von RegioTV im Werkstatthaus vorbei und hielt einige Eindrücke fest. Der Beitrag ist hier zu sehen.
Der dritte Tag drehte sich darum, Ideen in die Tat umzusetzen. Nach gemeinsamem Brainstorming entwickelten die Schüler*innen in ihren Schulgruppen eigene Kulturprojekte. Mit kreativen Methoden und hilfreichen Tipps zur Projektplanung wurden die Ideen konkreter und realisierbarer. Flipcharts, Snacks, Gelächter und viele kluge Gedanken füllten die Räume, während jede Gruppe stolz ihre Pläne präsentierte. So entstanden zahlreiche individuelle Ideen, darunter ein Schulpodcast, in dem regelmäßig aktuelle Themen aus Schule und Gesellschaft diskutiert werden. Ebenso wurde ein Kulturpuzzle entwickelt, bei dem jede Klasse einzelne Puzzleteile kreativ und kulturell gestaltet, die anschließend zur Verschönerung des Schulhauses ausgestellt werden.
Zum Abschluss blieb Zeit für Reflexion und Feedback – und natürlich ein großes Gruppenfoto. Drei Tage, viele Schulen, unzählige Ideen und ein gemeinsames Ziel: Kultur an Schulen lebendig machen.
Zurück im Schulalltag beginnen die frisch ausgebildeten Schülermentor*innen in den kommenden Wochen mit der Umsetzung ihrer Projekte. Wir wünschen ihnen dabei viel Erfolg und freuen uns darauf, die Gruppe im Frühjahr wiederzusehen.
