MakerBox

Am 21. und 22. Mai 2026 besuchten zwei LKJ- Referent*innen, tatkräftig unterstützt von der FSJlerin der LKJ, die Rappachschule in Stuttgart Weilimdorf um mit 24 Grundschüler*innen der Klasse 4 in die Welt des „Making“ einzutauchen.

Was ist eigentlich „Making“ und was sind „Makerspaces“? Und wer sind Urs und Bob? Mit diesen Fragen startet der erste Projekttag und nachdem die Schüler*innen die Kunstroboter Urs und Bob der LKJ kennengelernt haben ging es auch schon in den Werkraum, wo Werkzeug und Elektroschrottschätze bereit lagen.

Nachdem Regeln und Sicherheitsvorkehrungen besprochen wurden und Schutzbrillen und Handschuhe verteilt waren, konnten die Schüler*innen, in 3er bis 4er Gruppen eingeteilt, mit der Demontage des Elektroschrottes beginnen. Mit Neugier und Begeisterung entdeckten die Kinder das Innenleben der elektronischen Geräte und waren konzentriert bei der Sache.

Nach der Pause wurden die Grundlagen elektrischer Stromkreise besprochen. Mit Schaltern, Glühbirnchen, Batterien, Motoren und Krokodilklemmen mit Kabeln probierten die Schüler*innen erfolgreich ihre Lämpchen sowohl in Reihenschaltungen wie auch in Parallelschaltung zum Leuchten bzw. die Motoren zum Laufen zu bringen.

Mit einem Ausblick auf den kommenden Tag verabschiedete sich das LKJ-Team von den Kindern.

Der zweite Tag begann mit einem kleinen Warm-up auf dem Schulhof, bei dem sich die Gruppe benutzte Werkzeuge in Erinnerung rief. Im Anschluss wurde im Werkraum die kreative Konzeptionsphase eingeleitet. Die Kinder überlegten sich, welche Bauteile sie nutzen wollen und wie der Roboter aussehen könnte. Sie wählten eine Fähigkeit aus, die Ihr Roboter haben soll und überlegten wie diese technisch möglich gemacht werden könnte.

Dann fertigten die Schüler*innen grobe Skizzen an. Es entstanden tolle Ideen, die noch an die vorhandene Zeit und Materialien angepasst werden mussten. Beispielsweise wenn ein Bauteil, das als Kopf dienen sollte zu schwer für den Rumpf war oder die Motoren nicht stark genug für einen fahrenden Staubsaugerroboter waren. Hier fanden die Referent*innen gemeinsam mit den Kindern neue Lösungen.

Nach Einweisungen der Schüler*innen an den Löt- und Heißkleber Stationen wurde bis zur Abschlusspräsentation an den Kunstrobotern gearbeitet. Es wurde geklebt, gelötet und verziert. Parallel dazu lernten die Kinder ihren Roboter kennen, gaben ihm einen Namen und entwickelten eine Backstory.

Die Abschlusspräsentation fand auf dem Schulhof statt. In einem fiktiven Museum stellten die jungen Künstler ihre Werke vor. Als Gäste war die dritte Klasse eingeladen, die sich nun auch für ein MakerBox- Projekt im nächsten Schuljahr bewerben möchte.