
An der Kilian-von-Steiner-Schule beschäftigten sich Schüler*innen des naturwissenschaftlichen Zweigs im Rahmen des Workshops „Echt Fake, ich schwör!“ mit den Themen Fake News und Verschwörungsmythen. Dabei setzten sie sich sowohl theoretisch als auch praktisch mit der Entstehung, Verbreitung und Entlarvung von falschen Informationen auseinander.
Nach einer Vorstellungsrunde startete der Workshop mit einer Übung, bei der die Jugendlichen kleine Unwahrheiten entlarven sollten. Die Ergebnisse waren gut ausgearbeitet und begründet. Anschließend wurden zunächst wichtige Definitionen zum Thema vorgestellt. Bei einer weiteren Übung analysierten die Schüler*innen Fake Posts und präsentierten ihre Ergebnisse vor der Klasse. Danach ging es um Bilder, die durch unterschiedliche Perspektiven oder Bildausschnitte verschiedene Deutungen zulassen können. Die Jugendlichen diskutierten darüber, wie leicht sich Wahrnehmungen dadurch beeinflussen lassen.
Auch das Thema Künstliche Intelligenz wurde praktisch aufgegriffen. Gemeinsam entwickelte die Gruppe einen Prompt für ein KI-generiertes Bild. Anschließend erstellten die Kleingruppen eigene Bilder, wobei viele gute Ergebnisse entstanden. Da die Jugendlichen engagiert arbeiteten, konnte bereits am ersten Tag mit der Einführung in das Thema Verschwörungsmythen und der Vorbereitung für den nächsten Workshop-Tag begonnen werden.
Der zweite Tag startete mit einer praktischen Übung zum Geschichtenerzählen. Die Jugendlichen entwickelten unterschiedliche Geschichten und setzten sich anschließend mit den Merkmalen von Verschwörungsgeschichten auseinander. Ergänzend wurden Werkzeuge zum Entlarven solcher Geschichten sowie Methoden zur Entwicklung eigener Verschwörungsmythen vorgestellt.
Danach ging es in die praktische Arbeitsphase. Auf Grundlage der Ideen vom ersten Tag entwickelten die Jugendlichen in Kleingruppen ihre eigenen Geschichten. Dabei wurden sie von den Medienreferent*innen und der Lehrerin begleitet. Bei der anschließenden Präsentation stellten die Gruppen ihre Geschichten live vor und zeigten dazu selbst erstellte „Beweise“ in Form von Bildern. Im Anschluss wurde gemeinsam diskutiert, welche Elemente der Geschichten glaubwürdig wirkten und an welchen Stellen sich der jeweilige Verschwörungsmythos erkennen ließ.
Die Jugendlichen arbeiteten über den Workshop hinweg interessiert und engagiert mit. Besonders bei den praktischen Übungen entstanden unterschiedliche und kreativ umgesetzte Ergebnisse. Die selbst entwickelten Verschwörungsmythen wurden von den Gruppen ernsthaft ausgearbeitet und schauspielerisch umgesetzt. Zum Abschluss wurden die entstandenen Arbeiten gemeinsam betrachtet und die Ergebnisse der Gruppen gewürdigt.
